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Ihr Pfarrer Joseph Kokkoth

Patron des Internets Kirche spricht "Cyber-Apostel" im Oktober 2020 selig

 

14 Jahre nach seinem Tod hat die katholische Kirche den Italiener Carlo Acutis seliggesprochen. Er hatte Websites für Priester sowie eine Datenbank über Wunder erstellt - und laut Vatikan selbst eins vollbracht.

"Influencer Gottes" nennen sie ihn, "Cyber-Apostel" oder "Patron des Internets".

 

Für ihn war das ein Teil des spirituellen Lebens: "Wir kommen alle als Originale auf die Welt, aber viele von uns sterben als Fotokopien." Um ein "Original" zu bleiben, müsse man sich am Wort Gottes orientieren und sich immer wieder damit auseinandersetzen.

 

 

CARLO ACUTIS - „MAN BRAUCHT NUR AUFZUSCHAUEN“

 

Die Geschichte eines „normalen Jungen“, der bewegt war von der Leidenschaft für seinen Freund Jesus. Und von dem Wunsch, dass alle Ihn kennenlernen.

„15 Jahre haben ihm gereicht, um eine unauslöschliche Spur auf der Erde zu hinterlassen“,  sagt einer der vielen Menschen, die er geprägt hat, ohne dass sie ihm je persönlich begegnet wären. 

 

„Ihr Sohn ist etwas Besonderes.“ Diesen Satz hat Antonia Acutis häufig gehört: vom Pfarrer, von den Lehrern, von Klassenkameraden, von dem Pförtner ihres Wohnblocks in der Via Ariosto in Mailand. 1994 sind sie dort eingezogen, drei Jahre nach der Geburt von Carlo, ihrem Jungen, der mit 15 Jahren gestorben ist.

 

Im Grunde war Carlo ein ganz normaler, lebenslustiger Junge, der viele Freunde hatte und sich für Informatik interessierte. Aber das „Besondere“ an ihm hat einen Namen: Jesus, sein großer Freund. Antonia hat es schon bemerkt, als Carlo noch ganz klein war. Wenn sie an einer Kirche vorübergingen, sagte er: „Mama, lass uns doch reingehen, um Jesus zu begrüßen und ein Gebet zu sprechen.“ Bald fiel ihr auf, dass er oft die Bibel und Heiligenlegenden las. Sie waren eine ganz normale Familie, auch nicht unbedingt die fleißigsten Kirchgänger. „Aber dieser kleine ‚Quälgeist‘ stellte mir so viele tiefe Fragen, die ich nicht beantworten konnte. Ich war völlig überrascht, dass er so fromm war. Er war so klein, aber sich doch so sicher. Mir wurde klar, dass es seine Sache war, aber auch mich anging. So begann ich, mich dem Glauben wieder anzunähern.“ Don Aldo Locatelli, der Pfarrer, sagte ihr: „Es gibt Kinder, die der Herr schon in jungen Jahren beruft.“

Papst Franziskus erkannte auch die heroischen Tugenden von Carlo Acutis (1991-2006) an, einem jungen italienischen Teenager, der seine Computerfähigkeiten benutzte, um eucharistische Wunder auf der ganzen Welt zu katalogisieren, bevor er im Alter von 15 Jahren an Leukämie starb. Laut der Website seines Heiligsprechungsprozesses hat Acutis die Eucharistie "in den Mittelpunkt seines Lebens gestellt" und sie "meine Straße in den Himmel "genannt". Vor seinem Tod im Jahr 2006 in Monza hat Acutis seine Leiden für Papst Benedikt XVI. (2005-2013) und für die Kirche angeboten.