Die Chronik der Gemeinde

Ortschronik Haibach

Das Bayerwalddörfchen Haibach kann in Verbindung mit dem alten Rittergeschlecht der Haybecken zu Haibach wohl auf eine fast tausendjährige Geschichte zurückblicken.

 

Dieses Rittergeschlecht der Haybecken, später Haibeck, hatte in Haibach seinen Ursprung und wird bereits um 1106 als Sitz eines Ministeraliengeschlechts (Gefolgsleute) der Regensburger Domvögte überliefert. Den Domvögten folgten alsbald die Grafen von Bogen, denen der Bischof von Regensburg nicht nur rechtliche Befugnisse übertragen hatte, sondern er machte sie auch zu den obersten Wahrern der Kirchengüter.

So ist es nicht verwunderlich, daß im Gedenkbuch des Klosters Oberalteich um 1100 ein `Wirnto von Haybach´ erwähnt wird. Mit den Grafen von Bogen nahmen die Haybecken auch an den Kreuzzügen teil und waren gern gesehene Streiter bei den großen Turnieren in Köln, Zürich, Ravensburg, Regensburg und Straubing.Eine sehr wesentliche Rolle scheint der Ritter `Dietrich Haibeck´ in unserer niederbayrischen Heimat eingenommen zu haben. 1320 wird zum ersten Mal sein Name zusammen mit dem Abt von Oberalteich beim Dombau zu Regensburg in einer Urkunde genannt. Diesem Kloster war das Geschlecht der Haibecken sehr zugetan. `Dietrich Haibeck´ hatte im Jahre 1346, angesichts seines Todes, ein kleines Kloster mit einem Kirchlein in Atzenzell, dem heutigen Elisabethszell, gegründet.

 

Vom Abt zu Oberalteich, dem er sehr verbunden war, wurden einige Mönche nach Elisabethszell entsandt und in einer Urkunde wurde `Dietrich, Ritter zu Haibeck´, als " ein Mann von großen Geschäften und Handlungen " gewürdigt.

Haibach liegt in einem Talkessel und wird im Osten vom Lanzlberg, Winterberg und Sommerberg umschlossen, im Süden erhebt sich der Hofberg mit der Ruine als dem Wahrzeichen von Haibach.

Im Norden und Westen wird Haibach von sanft ansteigenden Feldern und Wiesen begrenzt. Vom Winterberg kommt munter sprudelnd das Schreinerbächlein, schlän-gelt sich durch das Dorf und mündet unterhalb in die Menach.Das Dorf liegt 449 m ü.d.M., der Hof-berg, auch Schloßberg genannt, erhebt sich dagegen 520 m ü.d.M.

 
Ortschronik Elisabethszell

Um das Jahr 900 nach Christus kam ein gewisser Atzo mit seiner Sippe in die damals noch recht unwirtliche Gegend und begann mit der Rodung des Urwalds, um hier Ackerbau und Viehzucht zu betreiben.
Die Siedlung wuchs und der Ort wurde nach seinem Gründer Atzenzell benannt.

 

Bis zum Jahr 1300 gibt es offenbar nichts Großes zu berichten aus und über Atzenzell. In den zeitgenössischen Chroniken jedenfalls taucht der Ortsname nur noch sporadisch auf.
Doch im Jahre 1346 wurde Atzenzell plötzlich wieder interessant.

In diesem Jahr nämlich, am Vortag des Festes der Heiligen Elisabeth von Thüringen, errichtete der Ritter Dieter der Haibecker, Vizedomus von Straubing, für die Benediktiner von Oberalteich in Atzenzell eine Probstei zu Ehren der Heiligen Elisabeth.

Seitdem heißt dieser Ort Elisabethszell.

1978 wurde die Gemeinde Elisabethszell im Zuge der kommunalen Gebietsreform aufgelöst und auf Gemeinderatsbeschluß hin in die Gemeinde Haibach eingegliedert.


Elisabethszell hat ca. 750 Einwohner und umfaßt 31 Ortsnamen (Dörfer, Weiler und Einöden). Heute bietet Elisabethszell, eingebettet zwischen über 900m hohen Bergen, deren höchster der Hadriwa (922 m) ist,seinen Feriengästen die Gewähr für einen erholsamen Urlaubsaufenthalt in gesunder Luft und fernab vom Verkehrslärm.
Das soll aber nicht heißen, daß hier bei uns in Elisabethszell und Haibach Friedhofsruhe herrscht.
Die Menschen hier halten zusammen und lieben die Geselligkeit, wie unser bewegtes Vereinsleben beweist.

Gemeinde Haibach

Schulstraße 1

94353 Haibach

Telefon: 09963/943039-0

Telefax: 09963/94303929

gemeinde@haibach-sr.bayern.de

Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag, Mittwoch

08.00 - 12.00 und 13.00 - 16.00 Uhr

Donnerstag

08.00 - 12.00 und 13.00 - 18.00 Uhr

Freitag 08.00 - 13.00 Uhr 

Webcams