Aktionen an unserer Schule

Aktiv für ein barrierefreies Bayern

Haibach, März 2018. Die Dietrich-von-Haibeck-Schule in Haibach ist eine einzügige Grundschule. Das bedeutet: Pro Jahrgang gibt es nur eine Klasse. Auf die insgesamt vier Klassen verteilten sich im Schuljahr 2017/18 recht bequem 74 Mädchen und Buben. Und überhaupt ist in der Haibeck-Schule „klein, aber oho“ die Devise. Sie verfügt nicht nur über zwei Turnhallen, einen Verkehrsgarten und ein Mini-Fußballfeld. Schon seit 2004 ist die Schule auch barrierefrei erschlossen. Damals wurde das Gebäude generalsaniert; in diesem Zuge baute man gleich einen Aufzug und eine behindertengerechte Toilette ein und verbreiterte die Türstöcke. Der Haupteingang ist ebenerdig zu erreichen.

Damit ist die Dietrich-von-Haibeck-Schule offen für Kinder, Lehrkräfte oder auch Besucherinnen und Besucher, die eine Gehbehinderung haben, mit einer Gehhilfe oder einem Rollstuhl unterwegs sind – oder einen Kinderwagen dabeihaben. Für diese Maßnahmen erhielt die Schule nun das Signet „Bayern barrierefrei“.

Gutes tun und darüber reden: Nach diesem Motto wird Barrierefreiheit in der Haibeck-Schule nicht nur gelebt, sondern auch gelobt. Ein Schulfest samt Mini-WM sind im Sommer 2018 der Anlass, das Signet „Bayern barrierefrei“ der Bevölkerung in Haibach vorzustellen – und zur eifrigen Nachahmung anzuregen!

Erster Bürgermeister Fritz Schötz und der Bundestagsabgeordnete Alois Rainer gratulierten der Haibacher Grundschule bei der Übergabe des Signets. Rainer war Anfang der 2000er Jahre Bürgermeister von Haibach und maßgeblich mitverantwortlich für den Umbau der Schule. Schon damals sei es Ziel gewesen, eine barrierefreie Schule zu schaffen; dafür habe die Gemeinde hohe Kosten in Kauf genommen. Nun wollen Erster Bürgermeister Fritz Schötz und Schulleiterin Heidi Roß die Inklusion von Menschen mit Behinderung voranbringen. Die barrierefreie Haibacher Grundschule ist ein wichtiger Schritt.

Das Bild zeigt die Übergabe des Signets „Bayern barrierefrei“ (von links): Bundestagsabgeordneter Alois Rainer, Schulleiterin Heidi Roß, stellvertretende Schulleiterin Monika Doering, Thomas Lankes, Susanne Leidl, Tanja Dilger, Kathrin Buhl und Isabel Bachmeier vom Elternbeirat sowie Erster Bürgermeister Fritz Schötz.

Adventliche Atmosphäre in der Schulaula

 

Eine liebgewordene Tradition an der Dietrich-von-Haibeck-Schule in Haibach ist es, beim ersten allgemeinen Elternsprechtag  einen Adventsbasar zu veranstalten. Viele Wochen vorher beginnen im Elternbeirat bereits die Vorbereitungen. Unter der Federführung der Elternbeiratsvorsitzenden, Tanja Dilger, und ihrer Stellvertreterin, Susanne Leidl, wurden während einer Elternbeiratssitzung Bastelideen gesammelt und besprochen.  Die eigentlichen Bastelarbeiten, die dieses Jahr das  Leitthema „Arbeit mit Naturmaterialien“ hatten, erstreckten sich über mehrere Vor- und Nachmittage, an denen sich die Mitglieder des Elternbeirats, die Klassenelternsprecherinnen, Eltern, Omas und Schüler trafen, um gemeinsam ein reichhaltiges Angebot für den Basar herzustellen. Adventskränze, natur oder geschmückt; Mooskugeln oder -bäume; adventliche Gestecke; verschiedenste Holzdekorationen; Weihnachtskarten, -taschen und –lichter konnten unter anderem von den Besuchern bestaunt und gekauft werden. Die Schulkinder boten auf einem extra Verkaufsstand stolz ihre eigenen Werke an.

Schon beim Betreten der Aula strahlte den Besuchern der wunderschöne, große Weihnachtsbaum entgegen. Seit vielen Jahren wird der Baum von Peter Kernbichl aus Roßhaupten der Schulfamilie gespendet. Viele fleißige Hände sind nötig, um  das Abschneiden, Aufstellen und Schmücken zu bewerkstelligen. Gemeinsam mit dem pensionierten Lehrer Hans Romig und seinen Angehörigen, kümmern sich Sepp Wanninger, der Hausmeister Peter Steger und die gemeindlichen Bauhofmitarbeiter darum, dass der Baum im Lichterglanz erstrahlen kann. Das Schmücken übernahm wiederum der Elternbeirat.

Aber nicht nur der beeindruckende Christbaum, sondern auch die vom Elternbeirat liebevoll dekorierten Sitzgelegenheiten in der Schulaula und der leckere Punsch- und Plätzchenduft trugen zu einer heimeligen Wohlfühlatmosphäre bei. Bei anregenden Gesprächen konnten sich die Eltern die Wartezeit bis zu den Sprechzeiten angenehm vertreiben. Durch das Mitwirken der ganzen Schulfamilie und  von Freunden der Schule,  wurde der Adventsbasar wieder ein großer Erfolg.

Tolle Aktion „Große lesen für Kleine“

 

Am großen, deutschlandweiten Vorlesetag der Stiftung Lesen fanden sich auch an der Dietrich-von-Haibeck-Schule in Haibach viele Erwachsene ein, um für die Grundschüler eine Vorlesestunde zu gestalten. So boten die Lesepaten Max Kolbeck, Franz Schlachter, Henner Wehn, Anna Frank, Andrea Kronfeldner, der pensionierte Lehrer Hans Romig, Musikpädagogin Stephanie Lorenz, die Elternbeirätin Isabel Bachmeier, Herr Bernhard Puls und das Lehrerkollegium verschiedenste Lektüren zur Auswahl an. Bereits im Vorfeld konnten sich die Kinder aller Jahrgangsstufen, je nach Vorliebe, in Listen eintragen und sich so für ihr „Lieblingsbuch“ entscheiden. In jahrgangsgemischten Gruppen fand man sich an den unterschiedlichsten Orten im Schulhaus zum Zuhören und Vorlesen, oder teilweise auch Mitspielen ein. Zu Gehör kamen unter anderem Klassiker von Karl May oder Märchen, aber auch Bilderbücher und Fußballgeschichten wurden zum Besten gegeben. Vorlesen ist ein wichtiger Baustein innerhalb des Gesamtkonzepts der Leseerziehung und kann ganz erheblich zur Lesefreude beitragen. Die glänzenden Kinderaugen waren der Lohn für die Vorleser.  

Neue Lesepaten begrüßt

 

Seit vielen Jahren arbeitet die Dietrich-von-Haibeck-Schule in Haibach mit der Stadtbibliothek in Straubing zusammen, um den Schulkindern die Möglichkeit zu geben, einmal wöchentlich mit einem Lesepaten zu lesen.  Bisher konnte das Lehrerkollegium auf drei sehr zuverlässige und bewährte Lesepaten zurückgreifen. Umso erfreulicher ist es, dass die Schulleiterin Heidi Roß nun zusätzlich zwei neue Lesepatinnen in ihrem Schulteam begrüßen konnte. Frau Frank und Frau Kronfeldner wurden in einer kleinen Feierstunde dem Lehrerkollegium und dem Elternbeirat vorgestellt. Nachdem die beiden Damen an der Einführungsveranstaltung für Lesepaten in der Stadtbibliothek teilgenommen hatten und auf ihre Aufgabe vorbereitet worden waren, dürfen sie in der Schule ihren „Dienst“ antreten. Durch das freiwillige Engagement von Lesepaten haben Lehrkräfte eine zusätzliche, sehr sinnvolle Möglichkeit, um die Lesefertigkeit bei Schülern zu fördern und sind für diese ehrenamtliche Tätigkeit sehr dankbar.

Kostbare Lebensmittel

Im Rahmen der Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit sollte den Schülern der Dietrich-von-Haibeck-Schule in Haibach anhand ausgewählter Beispiele die Kostbarkeit von Lebensmitteln vermittelt werden. Als Auftaktveranstaltung durften die Mädchen und Buben selber Weißkraut einmachen. Gerne zeigte sich der Obst- und Gartenbauverein Haibach mit seiner zweiten Vorsitzenden Amalie Kulzer bereit, diese Aktion zu unterstützen. Bevor die Kinder selbst Hand anlegten, informierte Frau Kulzer ihre kleinen Zuhörer allgemein über gesunde Herbst- und Wintergemüsesorten. Gerade im Winter ist das Nahrungsangebot an frischem Obst und Gemüse gering, weshalb vor allem dem Sauerkraut mit seinem sehr hohen Vitamin C-Anteil eine besondere Bedeutung zukommt. An den einzelnen Stationen konnten die Kinder selbst aktiv werden und Mithelfen die Krautköpfe zu putzen, in handliche Stücke teilen und den Strunk herausstechen. Dann wurde gehobelt. In diesem doch nicht ganz ungefährlichen Arbeitsschritt überwachte und führte Herr Romig die fleißigen Helfer ein. Trotz allem sportlichen Ehrgeiz passierte kein Unfall und die Finger blieben heil. Das frisch gehobelte Kraut wurde anschließend mit richtiger Salzportionierung aufbereitet und mit Kümmel  und Wachholderbeeren verfeinert in ein Krautfass gelegt. Beim Einstampfen mit einem alten Krautstampfer kamen die kleinen Helfer ganz schön ins Schwitzen. Zum Schluss wurde das Krautfass mit einem Wassersack abgedeckt, damit keine Luft mehr ans Kraut kommt und es nicht schlecht wird. Beim gemeinsamen Aufessen der Krautreste reflektierten die Schüler und erkannten, wie mühsam es früher war, ein haltbares Lebensmittel für den Winter herzustellen. Am nächsten Tag stand eine weitere Aktion auf dem Plan. Das Amt für Landwirtschaft übernimmt für Schulklassen die Kosten für den Besuch eines zertifizierten Erlebnisbauernhofes, weshalb die 2. und 3. Klasse zum Erlebnisbauernhof von Elisabeth Stelzl nach Untergschwandt fahren konnte. Die Erlebnispädagogin vermittelte den Kindern einen Überblick über den sorgsamen Umgang mit Tieren und welch wertvolle Lebensmitteln wir von ihnen geschenkt bekommen. Die selbstgemachte Butter schmeckte als Brotaufstricht besonders gut. Frau Stelzl gab jedem Kind ein frisch gelegtes Hühnerei mit nach Hause, das sofort in der Schulküche gekocht und gemeinsam mit Genuss verspeist wurde. Dank der guten Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Vereinen war der Leiter des Fördervereins zur Erhaltung der Burgruine Haibach und Heimatpflege Franz Rainer sofort bereit, den Schülern der 1. und 4. Klasse das Mühlenmuseum zu zeigen. Gemeinsam mit seinem Helfer Georg Steger erklärten und zeigten die beiden diesen schönen außerschulischen Lernort. Mit staunenden Augen verfolgten die Kinder die vielfältigen Arbeitsvorgänge, die früher in einer Mühle abliefen.  Im Lehrraum der Alten Mühle wurde den Schülern noch ein Film gezeigt, bei dem die Abläufe in einer modernen Mühle zu sehen waren und der Beruf des Müllers vorgestellt wurde. „So viel Arbeit nur für Mehl“ war nach dem Besuch zu hören und so schmeckten die frischen Brezen, die eine Oma und ein Opa spendierten, gleich doppelt so gut. Ein sehr informativer außerschulischer Lernort, der von den Haibacher Kindern mit Sicherheit auch in Zukunft noch oft besucht wird. Den Abschluss der Gesundheitswoche bildete eine besinnliche Erntedankandacht in der Schulaula. Die Achtsamkeit vor Lebensmitteln und der Dank für unseren guten Lebensstandard wurde durch Texte und szenische Rollenspiele von den Viertklässlern sehr eindrucksvoll und gekonnt gezeigt. Die Nachhaltigkeit in unseren Lebensstilen kann gar nicht früh genug an Kinder herangetragen werden. Schließlich sollen die Schüler von Heute auch noch als Erwachsene von Morgen eine lebenswerte Umwelt vorfinden.

Erntedank

Laufen, Springen, Balancieren

 

Gesundheitserziehung wird an der Dietrich-von-Haibeck-Schule in Haibach großgeschrieben.  

Dazu gehört auch, dass die Schüler und Schülerinnen in der Laufpause ein ausreichendes Angebot an Spielgeräten zur Verfügung haben, die einen gesundheitsfördernden Aspekt beinhalten. Neben einem bewegungsfreundlichen Pausenhof können die Kinder sich auch mit Kleingeräten aus den Spielekisten beschäftigen. Auf die Bitte von Schulleitung und des Lehrerkollegiums erklärte sich der Elternbeirat sofort bereit, die Neuanschaffung von Pferdeleinen, Balancierstangen, Reifen und Bällen zu unterstützen. So konnten die Schülerinnen und Schüler aus den Händen der Elternbeiratsvorsitzenden Tanja Dilger und ihrer Stellvertreterin Susanne Leidl die neuen Kleingeräte in Empfang nehmen. In der anschließenden Pause fanden die Geräte sofort Abnehmer und wurden gebührend eingeweiht.

 

 

1. Wandertag im Schuljahr 2017/2018

40 Jahre Lehrerin mit „Leib und Seele“

 

An der Dietrich-von-Haibeck-Schule in Haibach gab es einen außergewöhnlichen Anlass für eine kleine Feierstunde. Die Studienrätin im Grundschuldienst Monika Doering wurde für 40 Jahre Schuldienst geehrt. Im Kreise der Schulfamilie überreichte Rektorin Heidi Roß der Jubilarin die Urkunde zum Dienstjubiläum und als kleines Präsent für die unermüdliche und äußerst engagierte Arbeit eine Pralinentorte mit 40 Pralinen – für jedes Dienstjahr eine.

Bürgermeister und Vertreter des Sachaufwandsträgers Fritz Schötz ließ in seiner Ansprache die Dienstzeit von Frau Doering in Haibach Revue passieren. Als „Glücksfall“ bezeichnete er es, dass im Herbst 1985 die Pädagogin an die Haibacher Schule versetzt wurde. Seit nunmehr 32 Jahren setzt sich Frau Doering als Klassenlehrkraft und stellvertretende Schulleiterin für die Belange der Haibacher Kinder ein. Auch in stürmischen Zeiten, so Schötz, half die Lehrerin tatkräftig mit, die Schule in ruhige Fahrwasser zu bringen. Als Dankeschön übergab der Bürgermeister einen herbstlichen Blumenstrauß.

In Vertretung für den Elternbeirat schloss sich die Elternbeiratsvorsitzende Tanja Dilger den Glückwünschen an und dankte Frau Doering für ihren Einsatz. Eine Schultüte, gefüllt mit Glückwünschen und netten Überraschungen, sorgte als Geschenk für einige Erheiterung.

Beim anschließenden gemütlichen Umtrunk wurden noch so allerlei erheiternde Anekdoten aus früheren Schulzeiten zum Besten gegeben.

Anfangsgottesdienst

Schulanfänger in der Schule begrüßt

 

Für 24 Kinder begann am 12. September ein neuer Lebensabschnitt, als sie ihren ersten Schultag an der Dietrich-von-Haibeck-Schule hatten. Bepackt mit Schultüten, Schultaschen und sonstigem Gepäck wurden die Schulanfänger und ihre Eltern von ihrer Lehrerin, Heidi Roß, im Klassenzimmer empfangen. Nach der ersten gemeinsamen Begrüßung konnten sich die Eltern im Elterncafe“, das vom Elternbeirat der Schule liebevoll gestaltet worden ist, stärken und sich mit erfahrenen Eltern austauschen. Anschließend versammelte sich die ganze Schulfamilie in der Aula, um die Schulanfänger in der großen Runde zu begrüßen. Die Patenkinder aus der zweiten Klasse gestalteten die kleine Feierstunde mit Liedern und überreichten jedem Schulanfänger ein großes Papierherz mit einem Spruch, der ihnen Mut machen soll. Im Namen der ganzen Schulfamilie wünschte die Schulleiterin Heidi Roß allen Kindern einen guten Start und viel Freude beim Lernen. Im Pausenhof wurden noch fleißig Erinnerungsfotos geknipst, bevor der erste Schultag auch schon wieder zu Ende war.

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