Aktionen in der Schule

Gesundheitspaten zu Besuch

 

Auch in ihrem letzten Schuljahr an der Dietrich-von-Haibeck-Schule Haibach nehmen die Schüler der 4. Klasse an dem vierjährigen Gesundheitsprojekt „Klasse 2000“ teil. Dieses soll den Kindern bei der Kompetenzentwicklung im Bereich der Gesundheitserziehung helfen. Gesunde Ernährung und Bewegung, aber auch Problem- und Konfliktlösung stehen dabei im Mittelpunkt. Drei grundlegende Einheiten pro Schuljahr werden hierbei von der Ernährungs- und Gesundheitsberaterin Beatrix Kötterl gestaltet. Den Kindern werden auf spielerische Art und Weise mit Unterstützung verschiedener Materialien wichtige Themen rund um ihre Gesundheit vermittelt.

Die Patenschaft und somit die finanzielle Unterstützung für dieses Projekt hat seit dem Schuljahr 2017/18 Familie Buhl für diese Klasse übernommen. Vergangene Woche hat Kathrin Buhl „ihre Patenkinder“ in der Schule während einer „Klaro-Stunde“ mit Frau Kötterl besucht. Begonnen wurde mit dem Forscherspruch: „Gesund und fit – mach auch mit!“ und der Auswahl eines geeigneten Platzes für die Figur „Klaro“. Anschließend drehte sich alles um das Gehirn und seine vielen Verbindungen. Frau Kötterl zeigte den Kindern nicht nur wie die Gehirnzellen miteinander vernetzt sind und welche Zellen man für bestimmte Dinge benötigt, sondern machte den Kindern auch anschaulich, wie sie mit Eselsbrücken, ständiger Wiederholung, lautes Vorsprechen und auch körperlicher Aktivität ihre Gehirnstränge trainieren können. Daraufhin bekamen alle Schülerinnen und Schüler ein kleines „Taschen-Hirn“ mit Wissenswertem über das Gehirn und tollen Trainingsaufgaben für die Zellen.

Zum Schluss überreichten die Klassensprecher an Kathrin Buhl ein Dankeschön in Form einer Karte mit allen Unterschriften der Kinder und bedankten sich für die Unterstützung und Übernahme der Patenschaft.


Richtiger Umgang mit Medien

Am 13.11.2020 bekamen die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse der Dietrich-von-Haibeck-Schule Haibach Besuch von der Sozialarbeiterin Frau Heuschneider. Sie brachte den Kindern den Umgang mit Medien und die Gefahren des Internets bei.

Zunächst wurden wichtige Begriffe, wie „Apps“, „Google“ und „Soziale Netzwerke“ geklärt. Anschließend durften die Viertklässler anhand eines Arbeitsblattes ihren eigenen Medienkonsum reflektieren. Daraufhin wurden die Gefahren einer übermäßigen Nutzung von Internet, Handy, TV und Spielekonsolen besprochen. Schnell wurde den Schülerinnen und Schülern klar, dass die Gefahr, süchtig zu werden, groß ist und der starke Konsum zu Müdigkeit, Unkonzentriertheit, aber auch zur Vernachlässigung sozialer Kontakte in der realen Welt führen kann.

Im Anschluss durften die Kinder einen sehr detaillierten Steckbrief ausfüllen, der viele ihrer privaten Daten abfragte. Als Frau Heuschneider die Blätter danach einsammelte und provokativ verkündete, dass sie nun alle Steckbriefe ins Internet stellen würde, waren die meisten zunächst noch damit einverstanden, manche fragten aber schon nach, wer das denn alles sehen könne. Die Sozialarbeiterin erklärte, dass nun jeder, der will, die kompletten Daten aller sehen könnte. Daraufhin wurde vielen Schülerinnen und Schülern etwas unwohl zu Mute und sie bekundeten, dass sie das doch lieber nicht wollen. Frau Heuschneider besprach mit den Kindern, dass es wichtig sei, nicht zu viele Daten im Internet über sich preiszugeben und auch immer das Einverständnis anderer einzuholen, wenn man ein Bild von ihnen, beispielsweise im Internet, postet, denn auch gelöschte Inhalte sind im Internet nie ganz verloren. Danach gab sie den Viertklässlern ihre Steckbriefe wieder zurück, damit sie sie zu Hause vernichten können und versicherte, die Daten natürlich nicht zu posten.

Zum Schluss durften die Kinder noch ein Spiel spielen, bei dem sie ihre Zustimmung oder Verneinung zu Aussagen über Internet, Sozialen Netzwerken, Videospielen ab 16 Jahren oder sicheren Passwörtern signalisieren sollten.

In diesen 90 Minuten lernten die Viertklässler viel über ihren eigenen Medienkonsum, die Internetnutzung allgemein und den richtigen Umgang mit vertraulichen Daten.

Die Schülerinnen und Schüler bedankten sich bei Frau Heuschneider für diese sehr informative Zeit mit einem kleinen Präsent und machten sich auch in der Pause noch ihre Gedanken über die Tücken des Internets. 


Fahren in der Verkehrswirklichkeit

Ein besonders aufregendes Erlebnis in der 4. Klasse ist jedes Jahr aufs Neue die Fahrradprüfung, welche im Rahmen der Verkehrserziehung zusammen mit den Polizisten PHK Pleischl und PHM Kappelmann der Jugendverkehrsschule durchgeführt wird. Auch dieses Jahr konnten am Ende alle Viertklässler der Dietrich-von-Haibeck-Schule Haibach glücklich ihren Fahrradführerschein in den Händen halten. Zum Abschluss dieses Themas durften alle Schülerinnen und Schüler mit ihren eigenen Fahrrädern, die zuerst durch die beiden Polizisten genau auf ihre Verkehrstauglichkeit geprüft wurden, in der Verkehrswirklichkeit, also durch den Ort Haibach, fahren. Mit der Unterstützung einiger Eltern als Wegposten, organisiert von der 1. Klassenelternsprecherin Sandra Wittmann, konnten die Kinder ihr Können auch außerhalb des Verkehrsgartens unter Beweis stellen und wieder sicher in der Schule ankommen. Anschließend gab es vom Elternbeirat eine kleine Brotzeit in Form von Butterbrezen, in Einzeltüten verpackt, als Stärkung für die Schülerinnen und Schüler und als Dankeschön für die Polizisten und helfenden Eltern.

Die Dietrich-von-Haibeck-Schule wünscht ihren Viertklässlern allzeit gute Fahrt! 


Elternbeirat sorgt für Sicherheit

Besonders in den ländlichen Regionen müssen sich manche Kinder sehr früh auf den Weg zur Bushaltestelle machen. Dunkelheit und Nebel sind in der kalten Jahreszeit ein zusätzliches Sicherheitsrisiko für die Schüler und Schülerinnen. Aus diesem Grund hat der Elternbeirat der Grundschule im vergangenen Jahr Warnwesten angeschafft, die jeweils an die Schulanfänger ausgeteilt werden. Im Bild sind die SchulanfängerInnen des Schuljahres 2020/21 mit den neuen Warnwesten zu sehen. Vielen Dank an den Elternbeirat für die Spende!