Philipp Apian - Bairischen Landtafeln 1531-1589
Philipp Apian - Bairischen Landtafeln 1531-1589

Die Geschichte unserer Gemeinde ist mit der Geschichte der einst stolzen Burg auf dem Hofberg untrennbar verbunden. Davon zeugen auch die Grabplatten der letzten Reichsedlen von Ossing zu Haibach in der Pfarrkirche.

Bereits um 1100 wird im Gedenkbuch des Klosters Oberalteich ein Wirnto von Haybach erwähnt und als frühester Pfarrer von Haybach wird der Pleban Ulrich um 1164 überliefert (Pleban = Leutpriester, d.h. ein Priester aus dem Volk für das Volk). Das Rittergeschlecht der Haybecken zu Haybach war bereits um 1106 Sitz eines Ministerialengeschlechts (Gefolgsleute) der Domvögte zu Regensburg. Somit war auch die Haibacher Pfarr­kirche eine Eigenkirche des Domkapitels zu Regensburg. Den Domvögten folgten alsbald die mächtigen Grafen von Bogen, denen der Bischof von Regensburg nicht nur die rechtlichen Befugnisse übertrug, sondern er machte sie auch zu den ober­sten Wahrern der Kirchengüter und somit wurden auch die Haybecken Ministerialen der Grafen von Bogen.

Das Wappen Dietrichs von Haibach 1334
Das Wappen Dietrichs von Haibach 1334

Eine sehr wesentliche Rolle scheint der Ritter Dietrich Haybeck in unserer niederbayerischen Heimat eingenommen zu haben. 1320 wird erstmals sein Name zusammen mit dem Abt von Oberalteich beim Domhau zu Regensburg in einer Urkunde genannt. 1345 ist er Vitztum des Herzogs von Niederbayern- Holland, d.h. Stellvertreter des Landesherrn. 1346 stiftete er ein kleines Kloster mit einem Kirchlein zu Atzenzell, dem heutigen Elisabethszell. Der Abt von Oberalteich entsandte einige Mön­che nach Elisabethszell und würdigte in einer Urkunde Diet­rich, Ritter zu Haybach, als "einen Mann von großen Geschäf­ten und Handlungen." (Monumenta Elisabethscellensia).

Haibach - Schloß
Haibach - Schloß

Nach dem Aussterben des Rittergeschlechtes der Haybecken
wechselte die Burg auf dem Hofberg wiederholt ihre Besitzer.

 

Als die Schweden am 28. November 1633 im Dreißigjährigen Krieg die Stadt Straubing eroberten, stand ihnen ganz Nieder­bayern offen. Ohne nennenswerten Widerstand konnten sie in den Bayerischen Wald vordringen. Auch das Kloster Oberalteich wurde ausgeraubt und verwüstet. Der Abt Veit Höser konnte rechtzeitig flüchten und sich zunächst in Elisabethszell und dann in Haibach vor den Schweden verbergen. Bei ihren Raub­zügen und auf der Suche nach dem Abt, bei dem sie den sagen­umwobenen Kirchenschatz vermuteten, drangen sie auch nach Haibach vor und die Burg wurde ein Opfer ihrer Zerstörungs­wut.

Um 1690 kam die Burg mit der Hofmark Haybach und der Hof­mark Herrnfehlburg in den Besitz der "Reichsedlen von Ossing zu Haybach". Johann Benno von Ossing ließ die Burg wieder auf- und umbauen und verlieh ihr, dem Zuge der damaligen Zeit folgend, schloßähnliches Aussehen. Die Grabplatten in der Pfarrkirche St. Laurentius zeugen vom Leben und Wirken der "Ossinger".

Pfarrkirche St. Laurentius in Haibach

Zur Geschichte der Pfarrei Haibach:

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Pfarrkiche St. Elisabeth in Elisabethszell

Geschichte der Pfarrei Elisabethszell:

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